Wir liefern Ihnen "Biologisch artgerechtes Rohfutter"  für Hund und Katze.

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In unserem BARF Online Shop finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Fleischsorten, die Ihrem Vierbeiner sicherlich schmecken und guttun werden.

Wir importieren unser Fleisch aus Deutschland. Das Qualitätsmanagement überwacht beständig die Produktion. Beim KIN Lebensmittelinstitut « werden regelmäßig Laboruntersuchungen angestellt und die Produkte haben Lebensmittelqualität der Kategorie 3.
 

 
 

Sollten Sie noch Fragen zur artgerechten Ernährung von Hund und Katze haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Sie können auch gerne nach Absprache ihr Frostfleisch bei uns in Felanitx, Son Prohens abholen.

Bitte vorher anrufen unter 0034 666 884 462.

 

Wir haben 5 Hunde, alle Altersgruppen und Größen und alle aus dem Tierschutz. Nach 40 Jahren Hundehaltung, angefangen mit einem Beagle, barfen wir jetzt unsere Hunde seit gut sechs Jahren. Anfangs hatten wir Befürchtungen das es sehr kompliziert ist und das jeder Hund individuell gebarft werden muss. Schnell stellte sich heraus, das barfen wirklich einfach ist. Natürlich kann man darauf eine Wissenschaft machen, aber vermutlich war das dem Wolf damals egal, wann das Reh vorbei kam, was es vorher gefressen hat und welches Teil vom Reh er nun in welcher Reihenfolge gefressen hat. Natürlich sind unsere Hunde keine Wölfe mehr und domestiziert, aber trotzdem können sie ja artgerechtes Futter fressen.Sie brauchen kein Fertigfutter, welches voll ist von künstlichen Geschmacksverstärkern, synthetischen Konservierungsmitteln, Zucker, Lockstoffen und tierischen Nebenerzeugnissen, bestehend aus Krallen, Schnäbeln, Federn, Hufen.Wir bemerkten recht schnell, das unsere Hunde "gesünder" wurden. Den Kangalmix quälte kein Juckreiz mehr, die kleinen Spanierinnen bekamen wieder ein Taille und alle wurden agiler. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt, der Output ist weitaus geringer, weil fast das komplette Futter verwertet wird.

 

Wie füttere ich und vor allem was? Diese Frage stellt man sich als "Neubarfer".

Es gibt mehrere Arten zu barfen. Und auch viel Lektüre. Kann man alles lesen, muss man aber nicht zwingend. Das A und O bei uns ist ein abwechslungsreicher Speiseplan, auf dem bei uns auch ab und an pürierte Gemüse- und Obstsorten stehen. Wer nur Fleisch füttern möchte, sollte darauf achten, daß regelmäßig Pansen und Blättermagen, die natürliche Vitamine, Mineralien und Bakterien erhalten, auf dem Speiseplan stehen. Wie bei unserer eigenen Ernährung gibt es auch beim BARFEN unterschiedliche Modelle, Meinungen und Denkansätze. Es gibt Halter, die ihre Tiere komplett, ohne die Zufütterung von Milchprodukten, Obst und Gemüsesorten, ernähren. Und es gibt es diejenigen, die Getreide zufüttern. Grundsätzlich sollte beachtet werden, dass Welpen und alte Hunde meist eine etwas andere Nährwertzufuhr als ausgewachsene, gesunde Hunde benötigen. Welpen brauchen bis zur ca. 7/8. Lebenswoche eine leicht verdauliche, proteinreiche Nahrung (beispielsweise Rinderherz, Pferdefleisch oder Muskelfleisch- dieses wird fein püriert), Obst und Gemüse sollte – wenn überhaupt- nur in Maßen verfüttert werden. Haben die Kleinen Probleme mit der Gewichtszunahme können zusätzlich Kohlenhydrate in Form von Reis gefüttert werden. Unsere ältere Hundeomas und Opas haben meist andere Sorgen. Die Zähne sind abgenutzt, hier und da zwicken die Gelenke und das Immunsystem ist nicht mehr das, was es mal war.

 

 

 

 



 

Vorweg möchten wir anmerken, dass es beim BARFEN keine 1oo% Formel gibt. Jeder der sich mit diesem Thema auseinandersetzt, bekommt mit der Zeit ein Gefühl dafür, wie er seinen Hund individuell füttern kann. Über vieles lässt sich beim BARFEN streiten, grundsätzlich jedoch gilt:

  • Obst und Gemüse sollten püriert werden, damit der Körper die Zellwände aufspalten kann. Einigen Gemüsesorten, zum Beispiel Kartotten, sollte Öl beigefügt werden.
  • BARF wird roh gefüttert, das Fleisch muss nicht gekocht werden.
  • Jede Fleischsorte die der Hund mag und verträgt kann verfüttert werden. Ausnahme: Rohes Schweinefleisch (auch Wildschwein) kann einen Virus enthalten, der bei Hunden eine tödliche Aujeszkyscherankheit (Pseudotollwut) auslösen kann. Gekochtes Schweinefleisch kann verfüttert werden, da der Aujeszksche Erreger bei Temperaturen über 70 Grad inaktiviert wird.
  • Knochen dienen der Kalziumzufuhr, sollten in Maßen gegeben und immer roh verfüttert werden. Beim Kochen werden dem Knochen Wasser entzogen, was dazu führt, dass er splittern und den Hund beim Verzehr schwer verletzen könnte. Aus dem gleichen Grund sollte man keine Knochen von alten Tieren füttern, diese werden, wie beim Menschen im Alter poröser und können beim Verzehr splittern.

     

    Es sollten sogenannte “Fleischige Knochen” verfüttert werden, also keine blanken/ schieren. Der Hund braucht den Schlüsselreiz des “Fleisches” damit die Magensäure  für die Zersetzung des Knochens angeregt wird. Andernfalls liegt er schwer wie Blei im Magen.